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Die Alpujarra von Granada

Der Landstrich der Alpujarra ist ein ländliches Gebiet, eine mediterrane Gebirgslandschaft. Er liegt im Südosten Spaniens, im östlichen Teil Andalusiens, in den Provinzen Granada und Almería, genauer gesagt, in dem Gebiet zwischen den Gebirgsgipfeln der Sierra Nevada und dem Mittelmeer.

Sie befinden sich jetzt in der sogenannten Alpujarra Granadina oder Alpujarra von Granada, einer Landschaft, die eins der wichtigsten kulturellen Vermächtnisse der Iberischen Halbinsel ihr eigen nennt. Sie verfügt über unzählige Spuren ihrer früheren Besiedlung, vor allem aus arabischer Zeit.

Ein Beispiel dafür sind sowohl der ortsübliche Terrassenanbau, das Bewässerungssystem, die Dörfer, die sich harmonisch in die Landschaft einfügen, sowie das reichhaltige altüberlieferte Kunsthandwerk, die Gastronomie und die zahllosen Feste und Feierlichkeiten.

Wer Ruhe und Frieden sucht, ist hier am richtigen Ort, aber auch die Fans des Erlebnistourismus kommen auf ihre Kosten. Hier besteht die Möglichkeit zum Wandern, Radfahren, Bergsteigen, Reiten und zu Skilanglauf, während man gleichzeitig die Natur genieBt.

Der Historische Ort der Mittleren Alpujarra und La Taha.

Die historischen und kulturellen Werte der Alpujarra bilden ein ursprüngliches Kulturgut, ein Beispiel für die Wechselwirkung zwischen Mensch, Kultur und Natur, die bis heute weiterbesteht. Die Historische Gegend umfasst die Zonen, wo diese Werte am besten erhalten sind und erstreckt sich über 22 Gemeinden der Alpujarra und der Contraviesa. Zusammen mit dem "Historischen Komplex des Barranco de la Poqueira" stellen sie als kulturelles Erbe das gröBte geschützte Gebiet von ganz Europa dar. Mit dieser rechtlichen Figur werden die landschaftlichen und architektonischen Werte geschützt, sowie die, die mit dem Transport, der Nutzung und der Verwaltung des Wassers zusammenhängen.

Sierra Nevada

Die Alpujarra muss man im Zusammenhang mit Sierra Nevada sehen, wo sich die höchsten Gipfel der Iberischen Halbinsel befinden: Mulhacén (3.482 m.) und Veleta (3.394 m.). Wegen des enormen Reichtums und der Vielfalt ihrer Flora und Fauna wurde sie von der UNESCO 1986 zur Reserve der Biosphäre erklärt und, drei Jahre später, zum Naturschutzpark, mit einer Ausdehnung von 17.829 ha. SchlieBlich wurde sie 1999 zum Nationalpark erklärt mit einer Ausdehnung von 86.208 ha und wurde so zum gröBten der spanischen Natinalparks. In seinem Inneren finden wir einzigartige Ökosysteme von groBer biologischer Vielfalt; er beherbergt unter anderen Reichtümern eine der vielfältigsten Floren von ganz Europa.